Was kostet ein Mähroboter
wirklich – über die
gesamte Laufzeit?
Der Preis auf dem Etikett ist nur die halbe Wahrheit. Wer ehrlich rechnen will, denkt Installation, Klingen, Strom und Service über Jahre mit – dann erst zeigt sich, ob sich der Roboter lohnt. Spoiler: meistens ja, aber anders als ihr denkt.
„Was kostet mich das Ganze?" ist die wichtigste Frage beim Mähroboter-Kauf – und sie wird am häufigsten falsch beantwortet. Nämlich mit einer einzigen Zahl: dem Gerätepreis. Die ehrliche Rechnung hat drei Teile: Anschaffung, Installation und laufende Kosten. Gehen wir sie der Reihe nach durch.
Anschaffung: die drei Preisklassen
Welche Klasse für euch reicht, entscheidet nicht der Geldbeutel, sondern der Garten: Fläche, Steigung, Empfangslage. Die Systemfrage dahinter klärt unser Beitrag „Mähroboter mit oder ohne Begrenzungskabel?".
Installation: was dazugehört – und wovon der Preis abhängt
Hier trennt sich der Baumarktkauf vom Fachhändler. Eine Installation, die den Namen verdient, umfasst bei uns: Standortcheck, Montage der Ladestation (und ggf. RTK-Antenne), maschinelle Drahtverlegung bei Kabelsystemen bzw. komplette Kartierung bei kabellosen, Programmierung, App-Einrichtung und Einweisung – alles nach Herstellervorgaben.
Der Preis hängt ehrlicherweise von drei Dingen ab: der Fläche (300 m² Reihenhausgarten oder 3.000 m² Grundstück), der Komplexität (Beete, Teich, Gassen, getrennte Teilflächen) und dem System (Drahtverlegung ist aufwendiger als Kartierung – dafür ist das Gerät günstiger).
Ein fairer Installationspreis entsteht nach einem kurzen kostenlosen Blick auf euren Garten – nicht aus einer Tabelle. Anruf genügt, ihr bekommt ein Kostenloses unverbindliches Angebot ohne Überraschungen.
Folgekosten: Klingen, Strom, 4G & Service
Der Strom ist übrigens der am meisten überschätzte Posten: je nach Fläche und Modell meist unter 40 € pro Saison. Was zur Saisonmitte an Pflege wichtig ist, steht in unserem Saisoncheck-Beitrag.
Die 5-Jahres-Beispielrechnung
Beispiel: mittelgroßer Garten, kabelloser Mähroboter der Mittelklasse.
| Posten | Richtwert über 5 Jahre |
|---|---|
| Gerät (z. B. Genie 600e) | 989 € einmalig |
| Installation vom Fachhändler | einmalig, individuell |
| Klingen (ca. 20 €/Saison) | ca. 100 € |
| Strom (ca. 25 €/Saison) | ca. 125 € |
| 4G ab Jahr 2 (ca. 30 €/Jahr) | ca. 120 € |
| Laufende Kosten gesamt | ca. 345 € ≈ 69 €/Jahr |
Und was kostet Selbermähen?
Rechnen wir kurz andersherum: Ein mittlerer Garten will in der Saison 25–30-mal gemäht werden, realistisch je eine Stunde mit Vor- und Nacharbeit. Das sind 25–30 Stunden eures Lebens – jedes Jahr. Bei 35 Grad genauso wie am vollgepackten Samstag. Dazu Sprit, Wartung und irgendwann der Ersatz des Mähers.
Die wenigsten Kunden rechnen den Roboter nach drei Jahren in Euro schön – sie sagen uns: die Samstage gehören wieder mir. Das ist der eigentliche Preis, um den es geht.
Billig-Installation oder Selbstverlegung mit Rasenhaken rächt sich: schiefe Drahtabstände und schlampige Kartierung sind die häufigsten Ursachen für Dauerprobleme. Einmal richtig gemacht ist günstiger als dreimal nachgebessert.
💬 Was kostet's für euren Garten? Kurzer Anruf, ehrliche Zahl – individuelles Angebot für Gerät + Installation.
Angebot anfragen →Ehrliche Zahlen statt Lockangebote
Gerät, Installation und Service aus einer Hand – in Wertingen, im Landkreis Dillingen und Umgebung.
Jetzt Kontakt aufnehmen →